Nach langjähriger
pianistischer Ausbildung bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling in Hannover studiert
er seit 2000 Klavier bei Prof. Thomas Duis an der Musikhochschule Saarbrücken.
Hinzu kommt die Teilnahme an internationalen Klavier-Meisterkursen. Wichtige
Impulse verdankt er Lazar Berman, Marie-Françoise Bucquet, Pi-hsien Chen,
György Kurtág, Stefan Litwin, Josef Anton Scherrer und Jan Wijn.
Kompositionsstudium bei Michael Denhoff in Bonn, Konsultationen mit Theo Brandmüller.
Workshops u.a. bei Earle Brown, Nicolaus A. Huber und Helmut Lachenmann.
Mit großem
Erfolg spielte er z.B. beim Schleswig-Holstein-Musikfestival in Lübeck,
beim Hongaars-Festival in Den Haag, im Konzerthaus Berlin, im "Wiener Saal"
des Salzburger Mozarteums, in der Tonhalle Düsseldorf, in der Stadthalle
Wuppertal und in der Konzertreihe "Jahr100Klavierstücke" in Bonn.
Über den Deutschen Musikrat erhielt er 2001 eine Einladung nach Florenz
und in andere Städte der Toskana und spielte dort (als Solist und im Duo
mit dem Cellisten Nicolas Altstaedt) in der traditionsreichen Konzertreihe "Concerti
della Pieve" unter der Ehrenpräsidentschaft von Zubin Mehta. Anfang
2002 war er als Solist mit dem renommierten Kammerorchester "Sinfonietta
Köln" auf Tournee. Zahlreiche Auftritte und Einspielungen bei Rundfunk
und Fernsehen, u.a. bei WDR Köln, SFB Berlin, SR Saarbrücken, Onyx
TV, Deutsche Welle.
Bereits 1996 wurde ihm der Kulturförderpreis der Stadt Velbert verliehen,
und es folgten mehrfach wichtige Auszeichnungen, z.B. 1999 und 2000 jeweils
der 1. Bundespreis beim Wettbewerb "Jugend musiziert" sowie 2000 der
Förderpreis der nordrhein-westfälischen Sparkassen. Seit 2000 wird
er von der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW gefördert.
Auch als Komponist
arbeitet Martin Tchiba sehr erfolgreich und wurde für seine Kompositionen
mehrfach mit dem Bundespreis für junge Komponisten ausgezeichnet (1998,
1999, 2000: "Treffen junger Komponisten" in Weikersheim). 1999 gewann
er den "Sonderpreis für die beste Nachwuchskomposition" beim
Kompositionswettbewerb des Sächsischen Tonkünstlerverbandes (Leipzig),
2000 den Nachwuchspreis der GEMA und der Jeunesses Musicales Deutschland.
Zu den Ensembles, die Tchibas Werke spielten, zählen so namhafte wie das
Ensemble Est!Est!!Est!!! (Freiburg), das Ensemble ´88 (Maastricht), das
Kasan-Quartett (Kasan) und das Minguet-Quartett (Köln). Seine Kompositionen
wurden bereits vielfach in Deutschland, Italien, Rußland und den Niederlanden
aufgeführt. Im Jahr 2001 z.B. beim A-Devantgarde-Festival in München
und beim Internationalen Gaudeamus-Festival in Amsterdam, zu dem er als jüngster
Komponist gleich mit zwei Werken eingeladen wurde. Rundfunkaufnahmen seiner
Kompositionen liegen u.a. beim Niederländischen Rundfunk und bei DeutschlandRadio
Berlin vor.
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