Vita

 

"Bedingungslose Hingabe und Leidenschaft sind hier mit hellwacher Intelligenz gepaart."
(Rhein-Neckar-Zeitung, Heidelberg)

"Die pianistische Herausforderung heute lautet: Farbenreichtum im Einzelton zaubern! Der junge Martin Tchiba kann das."
(DIE ZEIT)

Der Pianist Martin Tchiba wurde 1982 in Budapest geboren und lebt seit 1985 in Deutschland. Rege Konzerttätigkeit, z.B.: Concertgebouw Amsterdam (2002, 2005, 2008, 2009), Tokyo Opera City Recital Hall (2011), Herbstfestival Budapest, Spoleto Festival, Braunschweig Classix Festival, Europäisches Klassik-Festival Ruhr, Festival "Scene: Ungarn in NRW", Unicum Festival Ljubljana (als Solist mit der Slowenischen Philharmonie), Festival Enescu in Rumänien, Flagey Brüssel, Tonhalle Düsseldorf, Oetkerhalle Bielefeld, in Berlin, Basel und Den Haag. Soloauftritt in Anwesenheit des deutschen und des österreichischen Bundespräsidenten in Berlin im Jahre 2005.

In seinen viel geachteten Konzerten verbindet er gerne Werke früherer Epochen mit denen der Neuen Musik. Dies eröffnet neue Perspektiven auf Vertrautes und Ungewohntes gleichermaßen. Er spielt wiederholt Uraufführungen von ihm gewidmeten Kompositionen (u.a. von Michael Denhoff, Gerhard Stäbler und László Sáry) und sucht nach Wegen zur kreativen Repertoire-Erweiterung auch durch das Aufspüren vergessener Meisterwerke.

Seine CDs, erschienen 2008, 2009 und 2010 bei den Labels Naxos, Telos und Hungaroton, wurden von der führenden internationalen Musikpresse mit vielen positiven Rezensionen bedacht (5 de Diapason, 4 étoiles du Monde de la Musique, Rondo, Fono Forum, Ensemble Magazin, Musik & Theater Zürich, Gramofon, Ritmo, Die Zeit, neue musikzeitung, Neue Zeitschrift für Musik, American Record Guide u.a.) und werden weltweit von Rundfunkanstalten ausgestrahlt. Zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen, u.a. bei den Sendern WDR Köln, SR, Deutschlandradio Kultur, Ungarischer und Niederländischer Rundfunk, darunter auch eine etwa einstündige Portrait-Sendung über den Pianisten (RBB Kulturradio Berlin, 2006). Das Niederländische Fernsehen machte 2005 und 2009 Aufnahmen im "Bimhuis" im Muziekgebouw Amsterdam.

Nach früher pianistischer Ausbildung bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover und herausragenden Erfolgen in Jugendwettbewerben studierte Martin Tchiba Klavier bei Thomas Duis an der Musikhochschule Saarbrücken und bei Jean-Jacques Dünki an der Musikakademie Basel. Als Solist nahm er an Master Classes und Workshops teil u.a. bei Lazar Berman, György Kurtág und Yukiko Sugawara-Lachenmann. Regelmäßige Zusammenarbeit mit Komponisten bei der Einstudierung zeitgenössischer Werke.

Tchiba erhielt mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Er war Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung (2003-2006) und des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD 2006/07). Förderung durch die Kunststiftung NRW. 2002 wurde Tchiba der Kulturförderpreis der Landeshauptstadt Saarbrücken verliehen. Von den International Holland Music Sessions wurde er wiederholt als "International Young Top Talent" für diverse Konzerte ausgewählt. 2006/07 war er künstlerischer Leiter eines durch die Kulturstiftung des Bundes geförderten Projekts zum Thema innovative Musikvermittlung im Rahmen von "Bipolar deutsch-ungarische Kulturprojekte".

Neben seiner pianistischen Tätigkeit widmete sich Tchiba zudem auch der Komposition und studierte ergänzend zur pianistischen Ausbildung Komposition bei Michael Denhoff in Bonn. Konsultationen u.a. bei Theo Brandmüller, Nicolaus A. Huber und Helmut Lachenmann. Aufführungen, z.B. bei International Gaudeamus Music Week Amsterdam (Felix Meritis), A-Devantgarde-Festival München und an der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

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